Supermarkt Ihr wollt Lebensmittel kaufen?

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Geht einfach in einen kubanischen Supermarkt. Die Supermärkte in Kuba sind etwas anders, als Ihr sie aus Europa kennt. Ein Besuch lohnt sich daher allemal. Hier könnt Ihr alles erfahren, was Ihr für Euren Einkauf in Kuba wissen müsst.

Wenn es eine Sache gibt, die fast alle kubanische Geschäfte gemeinsam haben, dann ist es der Mangel an Produkten und die hohen Preise bestimmter Artikel. Eine hohe Abhängigkeit von Importen und Probleme bei der Bezahlung der Lieferanten erschweren die Versorgung auf den kubanischen Märkten.

Die Kubaner haben gelernt ihre Einkaufsliste in einer ganzen Reihe von Geschäften abzuarbeiten. Wenn Ihr also während Eurer Reise durch Kuba Lebensmittel oder Toilettenartikel kaufen möchtet, empfehlen wir Euch, Euch an einen Einheimischen zu wenden.

Supermärkte

Die so genannten “Supermärkte” gibt es, so wie man sie bei uns kennt, auf der Insel nicht. Was man finden kann, sind große Plätze oder Hallen, die in einem Raum verschiedene Arten von Geschäften und Dienstleistungen anbieten.

Ein paar von ihnen sind “Plaza Carlos III” und der “Mercado de Cuatro Caminos” im Zentrum Havannas; “Mercado de 26 y 51” und “Galerías Paseo” in Vedado; “3ra und 70” in Playa und “Boyeros y Camagüey”, in der Gemeinde Boyeros; alle befinden sich in der kubanischen Hauptstadt Havanna.

Einige kubanische Provinzen haben ähnliche Einrichtungen, wie beispielsweise die “Plaza Américas” in Varadero oder die “Zona+” in Sancti Spíritus.

Im Allgemeinen sind die Geschäfte in Kuba klein und spezialisiert, obwohl in einigen Fällen auch gerne mal mehrere verschiedene Produkte angeboten werden.

In den letzten Jahren ist mit dem Eintritt internationaler Unternehmen die Palette der angebotenen Produkte gewachsen. Ketten wie das niederländische Einzelhandelsunternehmen Spar oder das italienische Unternehmen Italsav sind die Hauptlieferanten dieser neuen Produkte.

Unter den Namen Minimax oder Agua y Jabón werden einige dieser Produkte in den nationalen Ketten “Tiendas Caribe” oder “Panamericana” verkauft. In diesen Geschäften könnt Ihr mit Bankkarte (in Verbindung mit kubanischen Banken), sowie den nationalen Währungen CUC und CUP einkaufen.

Seit der Krise, die durch die Covid-19-Pandemie ausgelöst wurde, hat die kubanische Regierung neue wirtschaftliche Maßnahmen ergriffen, die den Umlauf von internationalen Währungen im Land begünstigen. Eine Maßnahme, die erstmals nur für eine bestimmte Gruppe von elektronischen Produkten verabschiedet worden war, wurde auf grundlegende Hygiene- und Lebensmittelprodukte ausgeweitet. Dies ermöglicht den ausländischen Besuchern der Insel mit ihrer Bankkarte und ausländischer Währung in bestimmten Geschäften im ganzen Land Zugang zu diesen Produkten zu erhalten.

Agrarmärkte

Die von den Bauern vor Ort angebauten Lebensmittel sind auf den Agrarmärkten zu finden. Die Vielfalt, die Preise und die Qualität variieren je nach Art des Marktes und dem Gebiet, in dem er sich befindet.

Die Auswahl und die verfügbare Menge ist nicht immer besonders groß, sodass es ratsam ist, gleich morgens einzukaufen. Am Nachmittag, nach 17 Uhr, beginnen die Märkte allmählich zu schließen.

Die Landwirtschaft in Kuba beschränkt sich auf einen minimalen Einsatz von künstlichen Mitteln. Dies macht sich sofort an der Farbe und dem Geschmack der Lebensmittel bemerkbar. Dies wirkt sich tendenziell auch auf das Angebot aus, sodass Lebensmittel, Obst und Gemüse nur abhängig von der Saison vorhanden sind.

Auch Fleisch, insbesondere Schweinefleisch, kann dort gekauft werden. Lokale Ketten wie “Tiendas Caribe” und “Panamericana” bieten Hühnchen, Fisch, Hackfleisch und andere Wurstwaren an. Auf Grund ihrer hohen Nachfrage, wird der Verkauf von Eiern durch den “Canasta Básica” (dt. Basiskorb) reguliert, obwohl sie auch auf den nationalen Währungsmärkten zum freien Verkauf angeboten werden.

Es ist ratsam, für solche Lebensmitteleinkäufe große Märkte, wie den Wochenmarkt, aufzusuchen. Wichtig ist, dass man dort mit den nationalen Währungen bezahlen kann. Generell ist die Beratung durch einen Einheimischen immer empfehlenswert.

Elektromarkt

Die staatliche Einzelhandelskette “TRD Caribe” war der Pionier im Online-Handel in Kuba und fand seinen Ursprung in den Regierungsläden. Mit dem Vordringen der Covid-19-Pandemie in Kuba, wurde dieser Dienst in allen Provinzen des Landes ausgebaut. Um online einzukaufen, ist eine kubanische Bankkarte und die Nutzung spezieller mobiler Anwendungen für den nationalen E-Commerce, wie “Transfermóvil” und “EnZona”, erforderlich.

Das Angebot, in nationalen Geschäften aus dem Ausland einzukaufen und problemlos in anderen Währungen und auf internationalen Plattformen zu bezahlen, richtet sich in erster Linie an Familienmitglieder von Kubanern.

Einige Grundregeln für das Einkaufen in Kuba

  • Seid aufmerksam, wenn Ihr mit nationaler Währung bezahlt, denn mit der Doppelwährung könnte es passieren, dass Euch zu viel berechnet wird.
  • Es kann bei der Verständigung in Geschäften eventuell zu Problemen kommen – die Arbeiter sprechen nämlich in der Regel kein Englisch. Es gibt allerdings auch Ausnahmen.
  • Seid darauf vorbereitet beim Einkaufen in langen Schlangen zu warten, besonders wenn es an bestimmten Produkten mangelt. Die Menschen in diesen Räumen können ein bisschen unhöflich sein. Es wird immer jemand kommen und Euch fragen, ob Ihr die letzte Person seid, um herauszufinden, wer vor ihnen steht, und hinter wem sie sich anstellen müssen.
  • Ihr werdet niemals alle Produkte in einem Geschäft finden.
  • Bringt Eure eigene Einkaufstasche mit, denn oft sind keine Taschen vorhanden.
  • Habt immer Geld in beiden Währungen (CUP und CUC) dabei. Obwohl beide Währungen akzeptiert werden, empfehlen wir Euch, die Produkte, die in der Währung CUP angegeben werden, auch mit dieser Währung zu bezahlen. Das Gleiche gilt für Produkte, die in CUC angegeben werden.
  • Fragt immer, ob Ihr mit der Währung Eures Landes oder mit einer anderen internationalen Währung bezahlen könnt (in Kuba ist der Umlauf von Dollars, Euros usw. erlaubt).

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