Kite-Surfen Kuba wird für seine fantastischen Windverhältnisse geschätzt

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Von November bis Mai könnt Ihr großartige Tage beim Kitesurfen oder Surfen genießen und wenn der Wind schwach ist, könnt Ihr auch einen Nachmittag mit Stand-up-paddling oder Yoga verbringen. Lest weiter, um mehr über Kitesurfen auf Kuba zu erfahren.

Der große Archipel hat noch nicht unter dem Überfluss des Tourismus gelitten. Kuba wartet also im Grunde nur darauf entdeckt zu werden und was gibt es Besseres als dies auf Eurem Brett zu tun? Die sozialen, politischen und wirtschaftlichen Bedingungen haben das Land isoliert, dafür die unglaublich schöne Natur intakt gehalten. Lasst uns einen authentischen Kitesurf-Ausflug oder eine Exkursion für Euch oder Eure Gruppe organisieren.

Kuba ist ein Archipel von Inseln in der nördlichen Karibik. Hier treffen das Karibische Meer, der Golf von Mexiko und der Atlantische Ozean aufeinander. Wie seine Nachbarn hat es kristallklares Wasser, weiße Sandstrände und üppige Palmen. Da Kuba südlich der Bahamas und westlich der Dominikanischen Republik liegt, fehlt es Kuba nicht an monatelangem Wind und Orten zum Kitesurfen.

Es ist ein wahres Paradies auf Erden: die tropische Sonne, das warme Klima der Karibik, Luft- und Wassertemperaturen von 24-30 Grad das ganze Jahr über, ein sauberer, transparenter, hellblauer Ozean, spanische Architektur aus dem 16. Jahrhundert, Oldtimer, Rum, Musik und die besondere Atmosphäre der Freiheit.

Das Reiseziel begann zu Beginn des 20. Jahrhunderts unter Kiteboardern an Popularität zu gewinnen, als sich das Land für den Tourismus öffnete und Kiteboarder aus Kanada und Europa die Vielfalt der Strände und Wetterbedingungen dieser kaum erforschten karibischen Inseln entdeckten. So entstanden auf der ganzen Insel Schulen und Campingplätze. Besonders in Varadero und an den Stränden östlich von Havanna.

An diesen Orten ist es möglich Geschäfte zu finden, in denen Ihr Euch Ausrüstung leihen könnt. Man findet sogar Camps für Sportanfänger mit IKO-zertifizierten Lehrern. Wir empfehlen Euch jedoch immer, Eure eigene Ausrüstung mitzubringen, sodass Ihr mit mehr Freiheit und Sicherheit trainieren könnt. In Kuba gibt es keine spezialisierten Segelreparaturwerkstätten. Wir empfehlen Euch daher auch, Euer eigenes Reparaturset mitzubringen.

Kuba ist ein sehr sicheres Land mit endlosen Küsten und Stränden. Es ist also durchaus möglich sich auf der Suche nach Übungsplätzen auf ausgetretenen Pfaden zu verirren und so seine geheimen Ecken zu finden. Je nach Ebbe und Flut werdet Ihr sicherlich viele unglaubliche Orte finden, an denen Ihr in völliger Abgeschiedenheit und im Paradies üben könnt. Wenn Ihr Euch auf die Cayos begebt, findet Ihr sicherlich die besten Gewässer, die Ihr je befahren habt ;). Lest weiter für Tipps, wo Ihr Euer Segel setzen könnt.

Die lokale Kitesurfing-Szene auf der Insel ist klein und sehr freundlich. Man spürt eine entspannte Inselatmosphäre. In Varadero ist mehr los als auf den Cayos, aber Ihr werdet immer viel Platz zum Üben haben! Hinweis: Bringt alte Ausrüstung, Zeitschriften oder Videos mit. Die Einheimischen werden es sehr zu schätzen wissen, da sie nicht viel Zugang zu Ausrüstung und Informationen haben.

Übungsstation und Windverhältnisse

Auf Kuba herrscht, dank des Einflusses der Passatwinde, ein nahezu ewiger Sommer mit Jahresdurchschnittstemperaturen von 25 Grad Celsius und geradezu konstanten Winden. Die besten Wind- und Wetterbedingungen herrschen jedoch in den Monaten November bis April an der Nordküste der Inseln.

Der Wind weht während des Jahres vorwiegend aus Ost-Nordost. Deshalb liegt die Küste Kubas, an der man viel segeln kann, im Norden. Im Frühling und Herbst, mit dem Hochdruck des Atlantiks, breitet sich der Wind über die ganze Insel aus und kann mehrere Tage, sogar einige Wochen, mit einer Intensität von 12 bis 25 Knoten wehen.

Im Winter weht, zusammen mit dem Frost aus dem Norden Amerikas, ein starker Wind aus dem Norden, der die Temperatur normalerweise am ersten Tag der Kaltfront senkt. Dadurch entstehen Wellen, die sich einige Tage lang halten bis der Wind allmählich von Nord-Nordost auf Ost-Nordost dreht. Besonders stark spürbar ist dies im Westen (Havanna und Umgebung).

Mitten im Sommer (Juli und August) weht der thermische Wind am frühen Nachmittag. Im Westen der Insel mit wenig Intensität, in der Mitte, im Osten und auf einigen Cayos (Coco, Guillermo, Santa Maria) erreicht er häufig 15 Knoten oder mehr.

Winde aus dem Süden sind selten. Von dort weht er nur an wenigen Tagen im Frühjahr, dafür aber stark. Bei Südwinden an der Nordküste ist der einzige Ort, an dem Ihr sicher segeln könnt, Varadero. Dies liegt daran, dass die Halbinsel das Segeln bei Landwinden in der inneren Lagune ermöglicht.

Tiefe des Wassers

Die kubanischen Küsten sind flach und in einigen Gebieten muss man bei Ebbe am Riff vorsichtig sein. In Varadero und in den Cayos sind die Gewässer flacher. Hier liegt die durchschnittliche Tiefe in Übungsgebieten zwischen 0,5 bis 1,5 Meter. Das ist weniger als die durchschnittliche Körpergröße eines Mannes. Die Wasseroberfläche ist flach und weich mit kleinen Wellen von 0,1-0,8 Metern. Auf dem Grund – flach mit feinem weißen Sand ohne Korallen und Steinen – besteht keine Gefahr durch Quallen, Fische oder Haie.

Ausrüstung

Im Winter wird empfohlen Segel von 7 bis 12 Metern zu verwenden. Im Sommer von 11 bis 13 Metern. Was die Kleidung betrifft, so wird empfohlen, die meiste Zeit des Jahres langärmelige Lycra-Anzüge zu tragen, um sich vor der Sonneneinstrahlung zu schützen. Nur für ein paar Tage im Winter (Dezember, Januar und Februar) benötigt Ihr einen 3 mm dicken Anzug.

Orte zum Üben

Varadero: Varadero ist in der ganzen Welt bekannt und eines der Epizentren des Kitesurfens in Kuba. Hier findet Ihr 25 km weißen Strand mit feinem und weichem Sand, ohne Korallen oder Gras. Außerdem gibt es genug Platz zum Starten und wieder Andocken. Vom geschlossenen Strand des Barcelo Marina Palace Hotels könnt Ihr bei nicht zu starkem Wind starten und auf herrlichen Flachwasserstrecken bis zur nächsten kleinen Insel segeln oder den Weg 25 km in Windrichtung bis zum Ende der Halbinsel genießen.

Strand von Varadero

Playa del Este (Santa Maria): Nur 20 Minuten vom Zentrum Havannas entfernt befinden sich hier diese riesigen weißen Sandstrände. Hier weht der Wind seitlich, von Osten kommend. Das Meer hat normalerweise kleine und mittlere Wellen von 1 bis 2-2,5m Höhe. Teils auch mehr – je nach Windstärke. Der Wind weht gewöhnlich mit über 10-12 Knoten und die besten Monate sind Oktober, November (Vorsicht bei Hurrikanen) und April. Der ganze Winter ist für gewöhnlich eher windig.

Hier könnt Ihr bis zum Ende des Strandes im Osten, wo die Winde normalerweise etwas stärker sind und Ihr eine kleine Bucht findet, segeln und zurückkehren. Eine Tour entlang der Küste von fast 10 km ist sehr sicher für alle Niveaustufen. Man muss nur im Sommer mit den Schwimmern vorsichtig sein, denn es ist ein sehr beliebter Strand und häufig überfüllt.

Cayo Guillermo: Im System der Cayos von Jardines del Rey sind sie zweifellos die schönsten Orte in Kuba zum Kitesurfen. Ein authentisches Paradies der Karibik befindet sich hier – endlose Lagunen mit flachem, warmen und seichten Wasser ermöglichen die Navigation zwischen den kleinen Cayos – perfekt für Freistil.
Von allen Cayos ist Cayo Guillermo am besten zum Kiten geeignet. Es ist voll von flachen, ruhigen Wasserlagunen, hat aber einen eindringenden Landwind.

Cayo Coco: Weniger bekannt als Cayo Guillermo, aber ganz in der Nähe, findet Ihr in der selben Gegend Cayo Coco. Der Cayo ist bekannt für seine breiten Strände. Besonders schön sind diese in der Nähe des Iberostar Mojito Hotels.

Strand von Cayo Coco

Cayo Santa Maria: Der Cayo befindet sich in der Provinz Villa Clara, 380 km von Havanna entfernt. Um dorthin zu gelangen, müsst Ihr das Meer auf einer 70 km langen Straße zurücklegen. Aufgrund des niedrigen Wasserstands, ist es dort möglich, die Mangroven über die Lagune zu betreten und zu erforschen.

Es gibt keinen Strand in der Stadt Havanna. Ihre Kieselsteinufer machen den Zugang zum Wasser sehr kompliziert. Wenn Ihr Euch in dieser Stadt befindet, empfehlen wir Euch dringend die Playa del Este aufzusuchen. Wenn Ihr jedoch nicht so weit dorthin fahren möchtet, gibt es westlich der Stadt noch kleine Strände. Wie Playa de la Concha oder Club Habana – ein Club nur für registrierte Kunden, in den Ihr gegen eine Tagesgebühr eintreten und den Tag verbringen könnt. Der Strand ist klein und es gibt zwei Anlegestellen, die die kleine Bucht mit 200 Metern Kanal zum Ausgang hin schließen. Es ist nicht die beste, dafür aber die einzige Lösung, die es in der Stadt gibt.

Kurz gesagt: Cayo Guillermo bietet zusammen mit den anderen Inseln des Archipels Jardines del Rey, Cayo Coco, Cayo Santa María und Cayo Romano einige der besten Bedingungen zum Kitesurfen im Land. Ein weiterer lohnenswerter Ort ist Varadero. Dieser ist der beliebteste Ort unter den Kitesurfern und bietet hervorragende Bedingungen, die den Cayos leicht ebenbürtig sind.

Kuba ist kein kleines Land, und es gibt viele epische Orte, die es zu erkunden gilt. Kuba ist ein Ort, der Euch immer wieder überraschen wird. Neben der Übung werdet Ihr, dank seiner atemberaubenden Landschaften und fröhlichen Menschen, sicherlich an wunderbaren Lebenserfahrungen gewinnen. Zögert also nicht, Euch ins Abenteuer zu stürzen! Wir werden dafür sorgen, dass es unvergesslich wird.

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