Sightseeing Unsere Kuba-Geheimtipps für Euch

Steg vor türkisfarbenem Meer in Kuba
Damit Euer Kubaurlaub auch wirklich unvergesslich wird haben wir eine Liste von Geheimtipps für die Städte Havanna, Trinidad, Santiago de Cuba, Viñales und Cienfuegos für Euch zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

Unsere Geheimtipps für Havanna

Fábrica de Arte Cubano

Unser Ausgeh-Geheimtipp für Euch ist die Fabrica de Arte Cubano. Das Künstlerzentrum im Stadtviertel Vedado präsentiert ein junges, modernes und kreatives Havanna und ist der Anlaufpunkt der Jugend von Havanna. Dank der moderaten Preise steht das Zentrum allen Bevölkerungsgruppen offen.

Das Gebäude in dem heute die Fabrica de Arte Cubano liegt war früher eine Fabrik für Speiseöl. Denn weissen Schriftzug “Cocinero” sieht man noch heute auf den Schornsteinen des Gebäudes. Cocinero heißt auf Deutsch Koch und war der Name des Speiseöls, das hier zu Gründerzeiten hergestellt wurde.

Nachdem die die alte Fabrik restauriert wurde, möchte nun die Fábrica de Arte Cubano hier Künstlern aus vielen Sparten ein Forum bieten. So besitzt sie zum Beispiel zwei Live Bühnen und mehrere Kunstausstellungen. Außerdem befinden sich über das Gelände verteilt acht Bars und drei Dancefloors. Insgesamt verfügt das ehemalige Fabrikgelände über drei Außenbereiche und wer während seines Besuches Hunger bekommt und eine kleine Stärkung benötigt, der findet auf dem Gelände auch eine kleine Fressmeile. An den Bars in der Fabrica de Arte Cubano wird nicht bar bezahlt. Wie in moderneren Clubs in Deutschland erhaltet Ihr am Eingang eine Wertkarte, mit der Ihr dann bezahlen könnt. Den auf der Karte gesammelten Wert bezahlt Ihr am Ausgang, wenn Ihr das Gelände verlasst.

Das Zentrum ist immer von Donnerstag bis Sonntag 8pm – 2am geöffnet und der Eintritt beträgt ca. 2 CUC

Castillo de los Tres Reyes del Morro

Die Festung Castillo de los Tres Reyes del Morro befindet sich an der Ostseite der Einfahrt zur Hafenbucht. Sie wurde 1589 von den Spaniern errichtet. Der Entwurf der Festung stammte von dem italienischen Architekten Juan Bautista Antonelli. Damals wurde die Festung errichtet um die Stadt vor feindlichen Angriffen zu schützen. Besonders problematisch waren für Havanna damals die regelmäßigen Angriffe durch Piraten. Als Havanna 1762 von den Engländern eingenommen wurde, wurde die Festung bei dem Angriff stark beschädigt. Allerdings wurde sie bereits im nächsten Jahr unter Aufsicht der Ingenieure Silvestre Abarca und Agustín Crame wieder aufgebaut.

Mittlerweile wird das Castillo de los Tres Reyes del Morro als Museum genutzt. Zusätzlich zu den Ausstellungsräumen beherbergt es noch zwei Restaurants und eine Bar. Jeden Abend findet auf der Festung ein besonderes spektakel statt. Täglich um 21 Uhr wird mit der Kanone ein Schuss abgefeuert, der in der Vergangenheit die Schließung der Stadttore angekündigte. Wir empfehlen euch bereits eine Stunde früher da zu sein, um noch Zeit zu haben um die Kulisse mit den Männern in den traditionellen spanischen Uniformen zu erkunden. Der Eintrittspreis für die festung liegt pro Erwachsenen bei circa 3 CUC.

Unsere Geheimtipps für Trinidad

Playa Ancón

Der schöne Playa Ancón befindet sich auf der Südseite der Halbinsel Ancón. Bekannt ist er für sein blaugrünes Wasser und den feinen weißen Sand. Die Besucher können sich hier herrlich sonnen oder sich unter einer der mit Palmenblättern bedeckten Sonnenschutzvorrichtung ausruhen. Das Wasser dort ist angenehm warm und lädt zum plantschen und schwimmen ein. Auch Schnorchler kommen hier auf ihre Kosten. Der Strand ist sowohl bei den touristen wie auch bei den Einheimischen beliebt, sodass sich hier einige Gelegenheiten bieten um mit den Kubanern in Kontakt zu kommen.

Wir empfehlen Euch das dortige Fischrestaurant zu besuchen. Dieses wurde in ein altes Schiff eingebaut und bietet nicht nur köstliche Gerichte an sondern besitzt auch einen ganz besonderen Flair.

Der Strand ist rund 12 km (ca. 20 Fahrminuten) von Trinidad entfernt. Warum nutzt Ihr nicht die Chance und nehmt eines der typischen Kokotaxis?

Parque el Cubano

Ein echter Geheimtipp in der Umgebung von Trinidad ist der Parque el Cubano. Hier bietet sich die Möglichkeit eine  schöne, für Anfänger geeignete Wanderung zu unternehmen. diese Wanderung führt auch zu einem natürlichen Wasserfall.

Bevor Ihr Eure Wanderung beginnt müsst Ihr an der Hängebrücke Eintritt für den Nationalpark bezahlen. Die Quittung, die Ihr dort erhaltet wird später beim Wasserfall wieder eingesammelt. Der Weg führt Euch durch eine wunderschöne Landschaft mit einer großen Vielfalt an Pflanzen und eignet sich perfekt um die vielen Vögel des Parks zu beobachten. Am Ziel, dem Javira Wasserfall, angekommen könnt Ihr im Naturpool des Wasserfalls schwimmen oder die kleine Höhle hinter dem Wasserfall besuchen. Die Einheimischen springen hier gerne von den Felsen aus in den Pool. Dies solltet Ihr jedoch nur tun, wenn Ihr absolute Profis seid.

Der Weg ist circa 2,5 Km lang. Für die Wanderung inklusive Baden solltet Ihr circa drei Stunden einplanen. Der Eintritt für den Nationalpark beträgt 10 CUC pro Person.

Unsere Geheimtipps für Viñales

Caverna de Santo Tomas

Die Caverna de Santo Tomas ist mit 46 km Ausdehnung das größte Höhlensystem Kubas. Die Höhle ist ein absoluter Geheimtipp der lokalen Guides. Sie liegt am Rand des kleinen Dorfes El Moncada, welches sich circa 17 km westlich vom Valle de Viñales befindet. Das Höhlensystem erstreckt sich über insgesamt sieben Etagen, von denen drei für Besucher zugänglich sind. Dabei muss jedoch immer eine professionelle Begleitung dabei sein.

Die Caverna wird von weniger Touristen besucht als die Cueva del Indio und gilt als die schönste der Höhlen in Viñales. Gründe dafür gibt es viele: sie besitzt verschiedene Tropfstein Formationen, von Palmen bewachsene Dolinen und tief in ihr, ganz unten im komplett dunklen, fließt ein kleiner Bach. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist der traumhafte Blick über die Mogoten, den Ihr von der Höhle aus habt.

Mural de la Prehistoria

Die Mural de la Prehistoria wurde zwischen 1959 und 1962 vom Maler Leovigildo González Morillo, einem Schüler des mexikanischen Künstlers Diego Rivera 1962 auf einem Kalkfelsen im Viñales-Tal gemalt. Sie ist etwa 120 Meter hoch und 160 Meter breit und gilt als eine der größten Felsbemalungen der Welt. Das Bild auf der Felswand eines, der für das Viñalestal typischen, Mogoten stellt die Evolutionsgeschichte Kubas in 12 bewegenden Szenen dar.

Wir von Cuba Buddy haben eine besondere Beziehung zu diesem Ort, denn eine unserer Premium Casas liegt direkt neben der Malerei. Außerdem sollte nicht unerwähnt gelassen werden, dass es an der Malerei einen der besten Piña Coladas ganz Kubas gibt.

Unsere Geheimtipps für Santiago de Cuba

La Gran Piedra

La Gran Piedra liegt östlich der Stadt Santiago de Cuba und ist ein charakteristischer Monolith in Ost-Kuba. Ein Monolith ist ein Gesteinsblock, der komplett aus derselben Gesteinsart besteht.

Mit 1225 Metern bildet der Monolith La Gran Piedra die höchste Erhebung der, nach ihm benannten, Cordillera de la Gran Piedra. Er zählt zu den größten Monolithen weltweit und sein Gewicht wird auf rund 63 tausend Tonnen geschätzt.

Mindestens so interessant wie der Monolith selbst ist jedoch die Gegend die ihn umgibt. La Gran Piedra liegt im Baconao-Park,. einem UNESCO-Biosphärenreservat. Der Zugang zum Aussichtspunkt an der Spitze ist gut ausgebaut und kann zu Fuß über 452 Stufen erreicht werden. Wer die Mühe auf sich nimmt und alle Stufen erklimmt, dem bietet sich von Oben ein umwerfender Panoramablick über die umgebenden Gebirgszüge

Santa Ifigenia Cemetery

Unser nächster Geheimtipp mag etwas ungewöhnlich klingen, es handelt sich nämlich um einen Friedhof. Der in Santiago de Cuba gelegene Cementerio Santa Ifigenia wurde im Jahr 1868 eingeweiht und 1937 zum Nationaldenkmal Kubas erklärt. Gut 14 Jahre später im Jahr 1951 wurde das, nach den Plänen Architekten Jaime Benavent erbaute und 24 Meter hohe, Mausoleum aus weißen Kalkstein eingeweiht.

Berühmt ist der Friedhof jedoch für das Grabmal des, 1895 verstorbenen, Nationalheldens José Martí. José Marti war ein kubanischer Poet und Schriftsteller und gilt als Symbol für den Unabhängigkeitskampf Kubas. Außer dem Grab des Nationalhelden Marti werdet Ihr auf dem Cementerio Santa Ifigenia noch die Gräber weiterer bekannter Persönlichkeiten Kubas, wie zum Beispiel Mitgliedern der Bacardi-Familie finden. Diese sind zumeist in prachtvollen Grabmälern aus Marmor oder teurem granit untergebracht.

Unsere Geheimtipps für Cienfuegos

El Nicho Waterfalls

Der Wasserfall El Nicho liegt rund 50 km von Cienfuegos entfernt. Aufgrund seiner Lage lässt er sich wunderbar als Zwischenstopp bei Fahrten zwischen Cienfuegos und Trinidad einbauen. Obwohl es sich gerade mal um eine strecke von 50 km handelt, sollte man für die Fahrt ab Cienfuegos mindestens eine stunde einplanen. Grund hierfür ist der teils extrem schlechte Zustand und die starke Steigung der Strecke.

Der Weg lohnt sich jedoch, einmal angekommen wartet ein kleiner Rundweg von circa 2 km auf Euch. Der schöne Rundweg führt euch durch den Wald vorbei an einer mehreren Badestation, Aussichtspunkten und gemütlichen Rastplätzen. Besonders an heißen Tagen bietet der Nicho Wasserfall, bei dem es sich eigentlich um ein System aus Wasserfällen handelt, mit seinem klaren kühlen Wasser eine willkommene Abkühlung.

Punta Gorda

Punta Gorda liegt am Ende der Kaimauer des Malecóns von Cienfuegos. Hier befand sich früher das Nobelviertel der Gegend. Auch heute findet man hier noch schindelgedeckte Häuser und mit Türmchen geschmückte Paläste. Eines der  architektonischen Meisterstücke der Gegende ist der Palacio de Valle. Wenn Ihr gerade in der Gegend seid, ist ein Besuch des schönen Palastes Pflicht.

Neben prachtbauten findet Ihr hier noch tolle Ausblicke und einen kleinen Park mit einem Kiosk, in dem die Kubaner mit ein bisschen Musik den Tag genießen. Wenn Ihr irgendwo das authentische kubanische Lebensgefühl findet dann hier. Wenn Euch das alles noch nicht überzeugt hat, dann lasst Euch sagen, dass die Sonnenuntergänge hier wahrlich spektakulär sind.

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