Jose Angel Marcial

Fahrt mit einem original 1952er Chevrolet durch Kuba

Navyfarbener Oldtimer vor Wand

José Ángel Marcial de Armas, 35 Jahre alt

"Es macht mich glücklich meinen Kunden jeden Winkel des Landes zu zeigen."

Ich wurde in einem kleinen Dorf in Villa Clara namens Placetas geboren. Meine Kindheit war sehr glücklich. Als Kind habe ich mich nicht nur für das Ballspielen mit meinen Freunden aus der Nachbarschaft, sondern auch für Mechanik interessiert. Mit 11 Jahren habe ich angefangen, meinem Vater dabei zu helfen, seinen 1952er Chevrolet zu reparieren. Dieser war ein Familienerbstück.

Chauffeur von Cuba Buddy in Oldtimer in Kuba
Lasst Euch Kuba zeigen!

Ich erinnere mich, dass einmal das Getriebe des Autos auf mich fiel, als ich gerade am Reparieren war. Grund dafür waren vermutlich mein junges Alter und die damit verbundene mangelnde Erfahrung. Zum Glück ist nichts weiter passiert, ich bekam nur einen ordentlichen Schreck. Das hielt mich natürlich nicht davon ab, meinem Vater auch weiterhin bei den Reparaturen zur Seite zu stehen.

Obwohl ich die High School abgeschlossen hatte, beschloss ich, nicht weiter zu studieren und fing an Geld zu verdienen, als ich alt genug war zu arbeiten. Ich beschloss, mich in Havanna selbstständig zu machen. Ein großer Teil meiner Familie lebte bereits dort und auch mich hat es letztendlich hierher verschlagen.

Zuerst arbeitete ich viele Jahre lang als normaler Taxifahrer und wurde in der Landeswährung bezahlt. Als sich dann die Möglichkeit eröffnete, als privates Taxi Touristen  durch Kuba zu fahren, konnte ich mein Glück kaum fassen. Diese Art des Geschäfts war wesentlich lukrativer und mein Auto brachte die erforderlichen Voraussetzungen mit.

Nun bin ich seit über 8 Jahren in diesem Sektor tätig. Zuerst habe ich nur für staatliche Tourismusagenturen gearbeitet, dann bin ich zur Arbeit mit privaten Agenturen übergegangen.

Für mich ist es mehr als nur ein Job – ich mache es mir täglich zum Ziel, den Kunden jeden Winkel dieses Landes zu zeigen. Die größte Herausforderung für mich war zweifellos die Kommunikation in Fremdsprachen. Fehlendes Vokabular haben die Kommunikation jedoch nie unmöglich gemacht. Ich suche immer nach Möglichkeiten mich verständlich zu machen und probiere zumindest einige der grundlegendsten Sätze zu lernen. Jeder Tag ist eine neue Erfahrung, jeder Mensch ist anders und von jedem lerne ich etwas Neues.

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