Santiago de Cuba

Entdeckt die Provinz Santiago de Cuba

Blick von oben auf die Kathedrale von Santiago de Cuba am Abend

Die Heimat der kubanischen Musik

Hier warten die ältesten Kulturgüter Kubas und herrliche Naturreservate auf Euch! Santiago de Cuba ist als zweitwichtigste Stadt Kubas bekannt. Ein Reiseziel, das einem mit jedem Besuch neue Entdeckungen beschert! Ihre historisch-kulturellen Werte und die herzliche Gastfreundschaft ihrer Menschen sind zwei der Merkmale, die die südöstliche Provinz am meisten auszeichnen. Aus Santiago de Cuba stammt ein Großteil der weltberühmten kubanischen Musik. Kein Wunder also, dass hier auch die größten Volksfeste der Insel stattfinden. Lernt die Stadt und ihren Rhythmus am besten bei einer Stadtführung kennen, so entgehen Euch keine interessanten Fakten und Ihr seht direkt die schönsten Ecken der Stadt!

Überblick über die Provinz

Entdecke alle Städte, die zur Provinz Santiago de Cuba gehören

Wissenswertes über Santiago de Cuba

Manche würden behaupten, dass Santiago de Cuba beliebter ist als Havanna und sie es der Hauptstadt vorziehen würden. Tatsache ist, dass diese Provinz einen besonderen Charme hat, der aus der Vermischung aller Nationen entsteht, die in der Karibik zu Hause sind.

Wo befindet sich Santiago de Cuba?

Die Provinz, einschließlich der Cayos, hat eine territoriale Ausdehnung von 6.170 km² und ist eine der vier kleinsten des Landes. Sie liegt im äußersten Osten Kubas und grenzt im Norden an die Provinzen Granma und Holguín, im Süden an das Karibische Meer, im Osten an die Provinz Guantánamo und im Westen an Granma. Aufgrund ihrer politischen und wirtschaftlichen Bedeutung gilt sie als die zweitwichtigste Provinz des Landes.

Santiago de Cuba, natürliche Umgebung.

Das Klima ist feucht-tropisch mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von 24-26°C in den flachen und 12-16°C in den bergigen Regionen. Die meisten Niederschläge fallen in den Bergen; eine Tendenz die in Richtung Süden abnimmt.

Die geografischen Gegebenheiten ermöglichen es, dass eines der größten Waldgebiete des Landes zwischen der Sierra Maestra und Gran Piedra liegt. Diese ökologisch wertvolle Zone ist von einer Vielzahl an Koniferen, Riesenfarnen und Obstbäumen umgeben und beheimatet über fünfzehn Naturschutzgebiete. Das berühmteste ist die Cueva de los Majáes, die heißeste Höhle des Landes. Der ökologische Komplex La Gran Piedra wurde zum Weltbiosphärenreservat erklärt.

Was die Fauna betrifft, so ist das Gebiet der Provinz mit 32 Gattungen und etwa 1.000 Tierarten eines der reichsten an endemischen Arten. Allerdings sind die flachen Gebiete der Region weniger für die Tier- als für die Pflanzenwelt relevant, da zwischen der Sierra Maestra und der Sierra Cristal ein wichtiger Kreuzungspunkt für die Flora liegt.

Natur und Ökotourismus

Auch der Öko- und der Naturtourismus haben hier einen Platz gefunden. Der Baconao-Nationalpark mit seinem steinernen Dinosaurier-Zoo und der Turquino-Nationalpark im höchsten Bergkomplex des Landes, bieten unzählige Outdorr-Erlebnisse und -Aktivitäten. Ansonsten kann man an den Stränden von Baconao und Cazonal die Füße in weißem Sand vergraben und kristallklares Wasser genießen. Tauchinteressierte können vom internationalen Tauchzentrum Carisol-Los Corales aus ihre Wellen bereiten.

Nach einem Aufenthalt hier werdet Ihr verstehen, warum die Internationale Vereinigung der touristischen Presse die Stadt mit dem Manzana de Oro (Goldener Apfel) ausgezeichnet hat.

Santiago de Cuba, Geschichte und Religion

Die Stadt Santiago de Cuba wurde 1515 gegründet und war die erste Hauptstadt der Insel. Wundert Euch also nicht, wenn Ihr La Casa de Diego Velázquez oder das wichtigste religiöse Zentrum der Region, La Iglesia de la Caridad del Cobre, findet. Die Jungfrau wurde 1916 zur Schutzpatronin Kubas erklärt und ist seither ein Wallfahrtsort für alle kubanischen Gläubigen, sowohl für Katholiken als auch für Afrikaner. Hier befinden sich auch die Kathedrale Nuestra Señora de la Asunción, die Kirche Nuestra Señora de los Dolores und die Kirche San Francisco.

Architektur der Stadt

Die Stadt Santiago de Cuba atmet Tradition und Geschichte. Hier befindet sich der Friedhof von Santa Ifigenia, auf dem viele Helden der Geschichte des Landes begraben sind. Der Parque Céspedes, der Parque Histórico de San Juan oder der Parque Histórico Abel Santamaría sind ebenfalls Orte von historischem Interesse, die Ihr gut mit einer Stadtbesichtigung erkunden könnt.

Kulturelle Vielfalt in Santiago de Cuba.

Santiago de Cuba ist die Stadt, die die ersten afrikanischen Sklaven beherbergte, deshalb findet man hier die kubanische Kultur in ihrer reinsten Form. Santiago ist die Wiege des leichten Rums und der kubanischen Musik, die aus der spanischen Gitarre und der aus Afrika mitgebrachten Trommel entstanden ist. Beide Elemente haben ihren Ausgangspunkt in diesem Gebiet. Wenn Sie nach Kuba kommen, sollten Sie daher unbedingt das Bacardi-Museum, den Santiaguero-Karneval im Juli oder die Fiesta del Fuego, das größte Fest der karibischen Kultur, sowie wichtige Veranstaltungen traditioneller Musik besuchen.

Gastronomie in Santiago de Cuba

In der lokalen Küche der Provinz gibt es ein besonders emblematisches Gericht: die Gigote. Ein kubanischer Eintopf aus Rinderhackfleisch, das in Schmalz gebraten wird. Dieses typisch kubanische Gericht, das in der Regel in Aufläufen zubereitet wird, hat spanische Ursprünge, ist aber in Kuba zu einem traditionellen Gericht geworden. Bemerkenswert ist auch der besondere Geschmack typisch kubanischer Gerichte wie Arroz moro, Ajiaco, Picadillo und Vaca frita.

Politik und Verwaltung

In der Provinz gibt es etwa 645 Siedlungen, von denen 36 als städtisch und die übrigen als ländliche Kleinstädte eingestuft sind. Nur die Städte Santiago de Cuba, Palma Soriano und San Luis haben mehr als 20.000 Einwohner. Die Regierungshierarchie in dem Gebiet wird von Gouverneurin Beatriz Johnson Urrutia und Vizegouverneur Manuel Falcón Hernández wahrgenommen.

Internationaler Flughafen

Der internationale Flughafen von Santiago de Cuba ist als Internationaler Flughafen Antonio Maceo y Grajales bekannt. Diese Anlage befindet sich etwa 7 km südlich von Santiago de Cuba, direkt an der Küste, und wird von der Empresa Cubana de Aeropuertos y Servicios Aeronáuticos, S.A. betrieben.

Wirtschaftliche Entwicklung

Die Ökonomie in Santiago de Cuba ist geprägt von der Land- und Viehwirtschaft, aber auch die Industrie und die mit dem Tourismus und der Wissenschaft verbundenen Dienstleistungen sind wichtige Sektoren. Offiziellen Berichten zufolge werden mehr als 60 % der kommerziellen Produktion Kubas von der Industrie dieser Seite des Landes getragen. Die wichtigsten Sektoren sind die Brennstoffverarbeitung, die Stromerzeugung, die Zuckerproduktion, Zement, Getreide und Dienstleistungen in der Eisen- und Stahlindustrie.

Santiago de Cuba

Eindrücke aus der Provinz

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